4. Dezember 2025
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Da nun auch die Zeit gekommen ist einfach mal den Moment zu genießen, das Jahr Revue passieren zu lassen und ein wenig mehr Abstand von den wiederkehrenden Tätigkeiten zu gewinnen, kommt hier noch ein kleiner Weihnachts- und Neujahrsartikel.
Rückblickend gesehen war das Jahr 2025 unglaublich intensiv und spannend. Es gab immer mal wieder Momente, wo kurzfristig Lösungen und Kreativität gefragt waren. Was dann am Ende dabei herausgekommen ist, überrascht mich doch ein wenig selbst.
In Bezug auf den Orientierungssport begann der Start des Jahres mit der ersten eigenen Hallenzeit bei unserem Vereinstraining nachdem wir quasi 1,5 Jahre im Tandem mit einem weiteren Verein unterwegs waren. Eigentlich war es nie mein Ziel ein Kindertraining zu leiten. Es ist aber wie so oft im Leben. Zuerst entsteht eine Idee, dann setzt man sich intensiver damit auseinander und irgendwie ertappt man sich dann selbst, wie man voller Freude Woche für Woche seine kreativen Ideen von Trainingseinheiten aus der gesamten Welt und den eigenen Etappen des Lebens zusammenbringt. Nach unserem Saurierpark-Abschlusstraining bin ich gespannt, wie sich alle zum Nikolaus-OL im Saurierpark Kleinwelka schlagen. Aber auch sonst bin ich sehr zufrieden mit dem, wie sich das gesamte Thema Orientierungssport in meinem näheren Umfeld entwickelt. Es geht aus meiner Sicht in die richtige Richtung.
Weiterhin ist es nun kein Geheimnis, dass ich mich persönlich mit starren Abläufen und Strukturen sehr schwer tue. Aus meiner Sicht blockiert dieses typisch deutsche System viele Menschen und Ideen und es geht unendlich viel Zeit verloren. Folglich habe ich mich aus dieser Art der Herangehensweise in vielen Teilen meines täglichen Handelns schon lange verabschiedet, um möglichst viele Ansätze zeitnah umsetzen zu können. Trotzdem ist aus meiner Sicht natürlich eine demokratische Grundordnung die Basis zum Zusammenleben und gemeinsamen Wirken, so dass es wichtig ist die eigenen Interessen in verschiedenen Gremien zu vertreten.
Wenn man dann mit Entscheidungsträgern im Schneesturm durch den Park oder Wald stapft und die kommenden Orientierungssportprojekte durchspricht, dann kommt schon eine innere Freude auf. Wenn parallel dazu sogar in Ausschüssen und Räten über die eigenen Ansätze diskutiert und dann auch grundhaft erstmal parteiübergreifend positiv abgestimmt wird, kann man sehen, dass Demokratie auch direkt funktionieren kann.
In diesem Zusammenhang bin ich schon immer der Meinung, dass man in verschlossene Türen nicht versuchen sollte reinzukommen. Es gibt unendlich viele Wege und Ansätze etwas umzusetzen. Wenn bestimmte Wege gesperrt sind, nimmt man einfach den nächsten Abzweig und stellt dann regelmäßig fest, dass der neue Ansatz ganz andere Möglichkeiten bietet.
Ansonsten eröffnen die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel immer viele Möglichkeiten einfach mal in andere Welten abzutauchen. Wenn man selbst in einem kreativen Viertel mit einer unendlichen Vielfalt an Interessen und Ansätzen lebt, kann man sich dort auch im Alltag einfach mal komplett verlieren und stellt beispielsweise fest, dass man gerade gemeinsam mit vielen anderen Weihnachtslieder singt und dabei viel Freude hat.
Videos oder Bilder gibt es von solchen Momenten nicht – dafür sind diese einfach zu kostbar. Dafür gibt es aber einen Link zu einem Poetry Slam-Beitrag zum Thema Leben.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
