Neujahrsvorsätze

22. Januar 2026

Das Jahr 2026 startet gleich wieder mit voller Wucht – auch aus sportlicher Sicht. Nach ein paar entspannten Tagen mit einigen OL-Aktivitäten rund um den Jahreswechsel gilt es sich nun wieder auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und einfach schrittweise die offenen Punkte abzuarbeiten. Dabei freuen mich die unterschiedlichsten Anfragen.

Die etwas ruhigeren Tage rund um den Jahreswechsel bieten auch immer wieder die Möglichkeit mal von vielen Dingen etwas Abstand zu gewinnen, ein wenig nachzudenken und dann mit den neuen Vorsätzen zu starten.

Grundsätzlich freut es mich sehr, dass nach der Vereinsgründung des SV CH Sonnenland inzwischen so viele neue Ansätze im Orientierungssport ausprobiert und auch neue Kreise erschlossen wurden bzw. weiterhin auch werden. Als Vorstandsmitglied und Trainer kann ich mich dort intensiv mit einbringen. Inzwischen gelingt es mir dort bei der Fülle von Anfragen auch ganz gut zu unterscheiden zwischen echten Personen, die tatsächlich Interesse haben vorbeizukommen und auch gemeinsam etwas umsetzen wollen und den weiteren Anfragenden von anderen Vereinen, welche einfach nur herausfinden wollen was wir konkret machen und wie das bei uns abläuft. Letzteren Sportfreunden, die immer wieder unter Pseudonamen anfragen und dann in der Realität nie erscheinen, werde ich auch in Zukunft gern weiter Auskunft geben, auch wenn sowieso alles auf der Homepage steht. Wir haben nichts zu verbergen, wollen aber auch nicht der beste, schönste, größte oder erfolgreichste Verein der Welt sein. Das überlassen wir gern anderen.

Mein persönlicher Rahmen für meine Handlungen bilden dabei die gesetzlichen Vorgaben und das persönliche Empfinden, was ich selbst gut oder schlecht finde. Wenn ich also früh am Morgen aus dem Haus gehe und dann verrichtet mal wieder ein Passant seine kleine oder große Notdurft im Hinterhof, dann versuche ich mich beispielsweise dafür einzusetzen, dass es mehr öffentliche Toiletten gibt. Auch das wissentlich unerlaubte Betreten von Privatgelände ist für mich ein Tabu. Themen wie Natur- und Umweltschutz sind für mich auch im Sinne kommender Generationen wichtig.

Da ich dort in einigen OLer-Kreisen seit Jahren aber auf taube Ohren stoße und stattdessen zu Rechtfertigungsgesprächen eingeladen werde, wo ich dann bei den uneinsichtigen Verstoßenden begründen muss, wie es denn sein kann, dass ich öffentlich auf diese Missstände hinweise, habe ich mich entschlossen mich aus diesen Kreisen nach Möglichkeit zu verabschieden. Das ist schlichtweg nicht mein Ansatz von Orientierungssport. Nur weil andere Sportarten bzw. Sportler bei Großveranstaltungen regelmäßig gegen bestimmte Sachen verstoßen, bedeutet das nicht, dass wir das auch machen müssen. 

Stattdessen möchte ich mich in diesem Jahr vor allem auf die schönen und auch fordernden neuen Projekte im Orientierungssport konzentrieren. Kurz vor dem Ende des Jahres wurde ein Festpostennetz im Dresdner Alaunpark eingeweiht. Zum Jahreswechsel in Kutná Hora gab es auch aus OL-Sicht viel zu erleben. Das gibt viel Energie für die kommenden Wochen.

Schokoladenmuseum in Kutna Hora