Grüne Erlebnisse beim OL

20. Juni 2010

Die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz am Wochenende des 12. und 13. Juni''s war vor allem durch zwei Merkmale gekennzeichnet - zahlreiche Berge und dichter Unterbewuchs. Zwischendurch gab es aber auch immer wieder schnelle, offene Passagen auf denen richtig Tempo gemacht werden konnte.

Ausgetragen wurde die Meisterschaft nördlich von Dresden, unweit von Ortrand, an der brandenburgisch-sächsischen Grenze. Zum Programm gehörte ebenfalls ein Bundesranglistenlauf, welcher am Sonntag ausgetragen wurde.

Der Mix zwischen den konditionell stark fordernden Anstiegen, den vielen grünen Bereichen und den teilweise sehr schnellen Wiesen- und Wegpassagen, forderte von den Läufern eine sehr gute Fitness. Auch technisch war der Wettkampf durch das häufige Umschalten eine echte Herausforderung. Gewonnen hat in der Damenhauptklasse Karin Schmalfeld (Halle-Ammendorf). Bei den Herren stand Christian Teich (Radebeul) nach dem Wettkampf als Sieger fest.

Am Sonntag folgte ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz. Dieser Wettkampf wurde im Gegensatz zur Mitteldistanz auf einem Maßstab von 1:15000 ausgetragen. Aufgrund des teilweise sehr feingliedrigen Geländereliefs war die Lesbarkeit öfters nicht optimal. Auch die Objektdichte war im Gegensatz zur subjektiv exakten Karte der Mitteldistanz geringer. Die technischen Anforderungen dieses Laufes waren daher noch ein wenig höher als bei der Mitteldistanz.

Spaß gemacht hat des OL-Wochenende in den Kmehlener Bergen auf jeden Fall. Die Wahl einer Autocrossstrecke als Wettkampfzentrum war auch mal etwas besonderes.