Blickpunkt Sport

5. Oktober 2011

Die Deutschen Meisterschaften über die Langdistanz und der Deutschland-Cup am vergangenen Wochenende bedeuteten gleichzeitig das Ende der Nationalen Fuß-OL Saison 2011. Bald heißt es dann wieder Skier auspacken und bis dahin noch ein wenig Mountainbiken – alles natürlich mit Karte und Kompass.

Sportlich hatten die letzten Wochen aber auch anderes zu bieten. Ein absolutes Highlight nach den Weltmeisterschaften in Frankreich im August war die Einlösung eines Gutscheins für eine Canyoning-Tour im Ötztal – kann man nicht beschreiben, muss man einfach erlebt haben. Das Zuschauen beim Dolomitenmann in Osttirol war eine andere Geschichte, die auch mit dem Orientierungslauf an sich nicht viel zu tun hat außer das sich die teilnehmenden Oler beim Lauf, bei dem 2000 Höhenmeter zu absolvieren waren, sehr gut geschlagen haben. Die Staffelkameraden der 120 Teams mit Gleitschirm, Kanu und Mountainbike zeigten ähnlich spektakuläre Leistungen. Fantastisches Wetter, die typisch österreichische Gastfreundschaft sowie mehrere 10000 Zuschauer machten das Wochenende zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Nebenbei wurden auch die ersten eigenen Erfahrungen mit der für den OL angeschafften Kamera gesammelt, nachdem bei der WM noch Sebastian für sämtliche Clips verantwortlich war.

Mitte September standen dann die Deutschen Staffelmeisterschaften unweit von München auf dem Programm – laut mehreren Aussagen eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Parallel wurde in Moritzburg bei Dresden der Elbtal-MTBO ausgetragen. Die ersten Erfahrungen auf dem Rad mit der Kamera sind im Orientierungssport-Kanal bei vimeo zu begutachten.

Anfang Oktober wurde dann mit einigen Umwegen der Harz angesteuert. Die DM-Langdistanz und der Deutschland-Cup hatten 950 Teilnehmer nach Bad Harzburg gelockt. Mir persönlich hat es viel Spaß gemacht am Sonntag mit meinem Team beim Cup (seit April erstmals schmerzfrei – Danke Klaus) zu laufen. Das Niveau der Meisterschaften war in vielen wesentlichen Bereichen sehr hoch. Für Unmut sorgten allerdings die langen Schlangen am Bierstand am Abend – ohne Worte.

Ein Grund für die 1700 km in drei Tagen waren auch zahlreiche Stichpunkte auf dem Notizblock, die für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit OL Deutschland im direkten Gespräch zu klären waren. Auch im Herbst und Winter wird ein schlagkräftiges Team weiter ehrenamtlich im Hintergrund für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit die nächsten Themen angehen. Daher auf diesem Weg ein Dank an alle diejenigen, die nicht auf den Wiesn dabei waren und für das aktuelle hohe Niveau von orientierungslauf.de und der gesamten Pressearbeit sorgen und in diesem Jahr gesorgt haben. Merci.